Mittwoch, März 23, 2005

Hot Stuff

Toby's on Peppers
1 x gross oder 1 x kleiner
 hier eine kleine Empfehlung
zum OsterWeekend:

Toby's on Peppers
im Glas
passt wunderbar zu CoCoHasen und hartgesottenen...
...Eiern.
Wer's gern nochli stärker
verträgt und mag:

TOBY's CO
in der praktischen Familybottle
ausgezeichnet zu:
TV Crackers, Omlettes, Hasenohren usw.
der ultimative Hot Stuff
gegen Frühjahrsmüde and Co.
Toby's CO
Familybottle

damit wünsch ich allen schöne, feurige Hasenjagt Tage.

Donnerstag, März 10, 2005

Exhibition Federchen



Art Exhibitions Virtual by To by on Ice:    Federchen
Open 10-17  *  Monday - Saturday  *  Free on Mondays

Exhibition Federchen  1  2  3  4  5  6  7  8  9  10  11  12  13  14  15  16  17

Dienstag, Februar 22, 2005

Wohlfühl...

Restaurant Anker Lenk
BON: 1 Welcome-Drink in Anker-Bar Lenk
(mit Berthi Pfister!)

Reservation unter: 033 733 04 40

Mittwoch, Februar 02, 2005

Pure Lust

...die Freude am Schlafen eben:

Rund...wär gesund
Rot mit Cinema...

Weiss... ja, oder?



Mann sollte sich einfach drei Betten gönnen...

Montag, Januar 24, 2005

Datum: Einladung

Fein, fein,
habt ihr das jo eingefädelt.
Na soll's gut sein.
Datum: ..kurzBlick in mein Calendarium reicht,
der einzige richtige Zeitpunkt zum Eisfischessen ist:
Wenn ...Elefanten regnend Purzelbäume schlagen,
Enten musizierend jagend Zwieback schieben,
Störche schäumend fluchend Rösti backen,
Kirschbäume scharrend blitzend Beeren abfüllen,
Hasen liegend Leute jagen und dazu singen:
"Mehr, mehr, mehr..."
Affen zweisam schiebend durch das Hochmoor waten,
zischend bitten:"Cigaret? Coffin nail?"
Hühner keuchend lispelnd fragend sagen:"zwEi?"
Bitte seid pünktlich,
lasst den Fisch nicht warten...
Dazu servier ich euch eine filigrane,
edelsüsse Eiswein-Rarität aus
Rkatsirelitrauben.
Rar.
Allso haltet die Augen und Ohren offen..
weil,
ich akzeptiere kein Ausreden,
bis dann...

Beim EisFischen...

heute Nacht
beinah erfroren...
Kälte nix wie rings um mich.
Ein Fisch gefangen nur...
Er war stark wie ein Ochse, fast,
eine zuckende Muskelmasse...

Vom Fang berauscht
geh ich nun schlafen
auch...

Somthing Change
me Life
all Day

Müde, sehr müde
wird schon hell
Et maintenant,
je vais,
ich geh,
geh von Goldmakrelen träumen now,
weiterfischen

Und den Wecker aufziehn
darf ich nicht vergessen...

Love,
tell me,
is it how late?
STOP! NEIN!
schlafe wohl schon
ein Mund voll träumend
M und?
ErdbeerMund!
Kiss...

Hmmmmmm

Toby on Ice

Montag, Januar 17, 2005

Zwei Sachen

hab ich heute, kaum richtig erwacht, schon gelernt:
1. Mann darf, sollte Frauen öfters loben¹...
2.

Berliner sind germany Karpfen. In Deutschland gibts Karpfen mit Champagner,
ups, sorry - natürlich Krapfen mit Champagner.
Talkcity schrieb: "habe in münchen champagner krapfen entdeckt"
"jetzt während fasching machen sie alles mögliche"

Entschuldigung, ich...
...bin verwirrt.

"Mann darf Frauen...
einfach öfters...
...mit Champagner
...während fasching
machen sie
alles mögliche"
Berliner-Cuvée Ich war ein Berliner
Hmmmmm.
"Also, Berliner, mit Marmelade oder mit Champagner?!"

I can´t belive. I can´t belive. It´s Fasching! It´s Fasching!!
Ich meine, haben die nicht andere Probleme?
Braucht der Mensch wirklich das Comeback der Berliner?!

Die schwimmend im Fett gebackenen,
mit Puderzucker, Zucker oder Zuckerglasur überzogenen...
mit Champagner gefüllt??
Kannst Du dir das vorstellen?!

Du stehst an der Theke im Laden:
"Einen Berliner Krapfen bitte"
"Wie möchten Sie den? Mit Marmelade oder Champagner?"
"Oh ja, oh ja, schön medium, o jammi!
Nicht zuviel Zwiebeln bitte."
Was für ein Leben... Mein Gott.


¹ Wer die Instinkte übersieht, der wird von ihnen aus dem Hinterhalt überwältigt.
Eranos-Jahrbuch 1933

Donnerstag, Januar 13, 2005

Skurril

Skurril, wie die Amerikaner dazu neigen, Helden zu schaffen:

In der ZEIT (link) steht heute ein interessanter Artikel über einen Mann, der als Soldat in den Irak gehen will, um dort den Tod seines Sohnes zu rächen. Der Mann hat seine Wünsche recht anschaulich formuliert.

Zitat aus dem Artikel: "Nur bei ernsten Zweifeln an ihrer Zurechnungsfähigkeit werden
Bewerber zum Armeepsychologen geschickt. Aber bei Johnson hat niemand Zweifel ..."

Verwundert schon ein bisschen.
Aber bei dem Cowboy, der da im Weissen Haus regiert?
Da wird sicher niemand die Zurechnungsfähigkeit des besagten Mr. Johnson in Frage stellen.

Die werden ihn eher zum Helden machen, einen Orden verleihen und die Geschichte in Hollywood verfilmen ...

viva Amerika, ich komme....

Dienstag, Januar 11, 2005

Faultier??

Wer hat das gesagt?
Allso bitte.
Und überhaupt, wenn schon dann bitte präziser. Es gibt Zweifingerfaul- und Dreifingerfaultiere! Wobei das Unterscheidungsmerkmal die Vorderbeine sind, denn an den Hinterbeinen haben alle Faultiere drei Finger. Und ich finde es ein äusserst faszinierendes Geschöpf. Seine Trägheit ist im Grunde sein einziger Wesenszug. Es schläft oder ruht im Durchschnitt zwanzig Stunden am Tag, lebt ein friedliches Vegetarierleben.
Stets ein gutmütiges Lächeln auf seinen Lippen, ja lächeln...
Man fragt sich, wie ein solches Tier überleben kann.
Am Boden kriecht es, wenn es motiviert ist, mit einem Tempo von 250 Metern die Stunde von einem zum nächsten Baum, das ist 440-mal langsamer als ein motivierter Leopard. Unmotiviert legt es vier bis fünf Meter die Stunde zurück.
Hmmm, bald Mitternacht... grummel.
Die Zeit holt einem immer wieder ein. George.
Ich habe dich nie vergessen. Darf ich sagen, dass ich ihn vermisse?
Ich vermisse ihn.
Gute Nacht.

Freitag, Januar 07, 2005

Toby on ___________

on Weekend Allso spotte nicht.
Das Leben ist so schön, wirklich schön.
Ja, wirklich. So schön sogar, dass der Tod sich in es verliebt hat, ein eifersüchtiger, gieriger Liebhaber, der an sich rafft, was er zu fassen kriegt. Ich seh ihn an und sage:"Du bist an den Falschen geraten. Du glaubst vielleicht nicht an das Leben, aber ich glaube nicht an den Tod. Mach, dass du weiterkommst, scher dich zum Teufel! Geh mir aus den Augen!."
Es ist ja nicht die biologische Notwendigkeit, die den Tod immer die Nähe des Lebens suchen lässt - es ist der Neid.
"Sorry - habe ich vorhin gerade etwas gesagt?"
Dachte hätte ein Geräusch gehört, ein Geräusch ohne Form und Farbe, hörte sich merkwürdig an. Im Schlaf. Oder im Delirium.
"Ist da jemand?"
Tzzzz...
"Natürlich ist da jemand. Jemand ist immer da. Woher sollte dann sonst die Frage kommen?"
"Ich hatte gehofft, dass da noch jemand ist."
Wahnsinn.
"Was soll denn das heissen, noch jemand?
Begreifst Du eigentlich, wo du hier bist? Wenn dir diese Frucht deiner Phantsie nicht schmeckt, dann pflück dir eben eine andere. Die sind hier so reichlich wie die Erdbee..."
Hmmm. Erdbeeren? Erdbeeren. Oh, das wäre jetzt genau das Richtige, wunderbar.
Nein! Erdbeeren!!! Toby, nicht schon wieder. Wahnsinn...

Mittwoch, Januar 05, 2005

Pssst...

Erdbeerengesicht
ich träumte von Erdbeeren.
Der Himmel war wolkenlos, von einem Erdbeerrot das die Sinne verwirrte.
Der Himmel war übersät von safigen roten Erdbeerenwolken.
Der Himmel war eine schwere, drückende Erdbeerdecke, gleichmässig rot.
Der Himmel war leicht verhangen. Mit Erdbeeren.
Der Himmel war ein endloser rotgefärbter Dunst voller Erdbeeren.
Der Himmel war vollgestopft mit dicken schweren Erdbeerwolken.
Der Himmel war erdbeerrot bis auf ein paar kleine flache, weisse Schlagrahmwolken.
Der Himmel war nichts als ein Farbfeld voller Erdbeeren.
Der Himmel war ein Gewimmel von reifen Erdbeeren auf allen Ebenen.
Der Himmel war in gut gelaunter Erdbeerstimmung.
Der Himmel war nichts als süsse, fleischige Erdbeeren.
Der Himmel war wie ein Meer aus Erdbeeren.
Der Himmel war ein gleichmässiger eingefärbter, fruchtiger Erdbeervorhang.
Der Himmel hatte tausende rote Erdbeerengesichter, Sonnenlicht überflutet.
Mir lief schon das Wasser im Munde zusammen.
Keine einzige Erdbeere regnete in meinen Mund.
Der Himmel war bluterdbeerfarben Rot voller toter Erdbeerengesichter.
Der Himmel war ein einziger blutroter Sturzbach, roter Gesichter.
Der Himmel war unifarben Rot tot.
Der Himmel war nicht mehr.
Himmel Beeren auf Erden.
Erdbeersaison ganzjährig.
Import & Exportbeeren.
Himmlisch.



Toby on Ice

Samstag, Januar 01, 2005

Jahreseinklang

Aua - der Mond ist mir wiedereinmal ein paar Nächte voraus...
Er nimmst schon seit dem WeihnachtsTAG ab, und das noch bis kurz vor Hilari. Na ja, dafür hat er keine Vorsätze, sondern vorgegebene Bahnen.
Vorsätze mache ich mir (besser)keine, doch ein paar Nächte/Tage abnehmen...
ähmm, ne lassen wir das, bevor das moralisieren anfängt.

"Alles klar - Januar."
"Oder etwa nicht?"
"Mehr oder weniger."

Januar hat den Namen vom römischen Gott Janus. Janus mit den zwei Gesichtern, die in entgegengesetzte Richtung schauen.
Gott der Tore - Tordurchgängen.
Defination gem. Ökumenischem Heiligenlexikon = Blick in das Vergangene und das Künftige.
"Diese Irren... stossend, ich ärgere mich...
NON! Ich ärgere mich, DASS ich MICH ob solchem Unfug und Nonsens ärgere..."
"NEIN!!!NEIN! NONO!"
"Ich ärgere mich, dass ich mich ärgere, dass ich mich ärgere..."
"Toby? Du ärgerst Dich noch zu ärgern?"
"FALSCH!! NO NO! Ich freu mich mich zu ärgern."
"Idiot."
"Danke."




"DU Toby - apropos Janus..."
"Ja?"
"Hat zwei Gesicher? vorne eins und hinten eins?"
"Richtig.
...Du, am Kopf wohlverstanden, gell."
"Ahaa, dachte nur..."



"Toby - Du..."
"joo??"
"die Tage nehmen wieder zu..."
"Ohhh, thx.
Du bist ja so lieb..."

Freitag, Dezember 31, 2004

Jahresausklang

9:32erstes erwachen
9:36mich auf die Seite gerollt, Kissen über Kopf gezogen.
9:44Ups - leichte Morgenerektion, wohl wiedermal zuviel Kaffee getrunken die ganze Nacht
9:46muss Wasser lösen,
da schon auf, frischen Kaffee gebraut.
9:57douschen, mit gleichzeitigem Zähneputzen unter fliessendem Wasser, wie immer eine Wohltat
10:10erstes Tagesproblem taucht auf:
Rasieren heute oder nicht?
Am Morgen oder erst am Abend?
Keine Entscheidung getroffen, erst mal abwarten wie sich der Tag heute anfühlt.
10:19Erster Blick aus dem Fenster getraut.
Ja, Wetter ist da.
Uniform, Himmel weiss, endloser milchiger Dunst, keine Aussicht auf Sonne. Selberschuld, wieso wohne ich noch da. Dieses Wetter ist ein Witz.
10:30Mit zweitem heissem Kaffee im Büro.
Hmmm - der Zweite schmeckt mir immer entschieden besser als der Erste. Ein Genuss - Zeit zum verweilen.
Tagesplanung:
Stelle fest, es ist Vormittag, bin ausgeruht und voller Tatendrang.
Nächster Termin erst heute Abend:
Wir gehn bowlen...
10:35Start Arbeitstag:
d.h. Die Dinge-auf-sich(mich)-zukommen-lassen.
Gesetz der Natur, voranschreiten der Zeit.
So, ich muss jetzt...

Donnerstag, Dezember 30, 2004

Erwachen...

Uff - Findus am Teichrand Ich wachte auf und wusste, dass Findus da war.
Ich konnte es kaum glauben, aber ich wusste, dass es so war.
Ich überlegte, ob ich einfach davonschwimmen könnte, aber meine Flossen weigerten sich.
Sinnlos, in diesem Teich, der gerade mal dreissig auf dreissig Längen misst.
Und woher sollte ich, ich Carassius Aauratus wissen, in welche Richtung ich schwimmen sollte.
Näher an das andere Ufer? Aber was gewänne ich denn damit.
Nach Katzenart würde er sich anschleichen, lautlos. Ehe ich wüsste wie mir geschah, hätte er mich schon am Schwanz oder im Nacken gepackt und mit seinen Reisszähnen oder messerscharfen Krallen durchlöchert. Ja, genau wie er meinen Bruder George vor mehr als zwanzig Sonnenaufgängen aus dem Leben riss. Das Blut des Lebens würde aus mir herausströmen, ohne dass ich auch nur einen letzten Seufzer tun konnte. Oder er würde mich mit einem Schlag seiner mächtigen Pfoten töten, der mir das Genick brach.
"Ich muss sterben", schluchtze ich mit bebenden Flossen.
Immer in der Mitte des Teichs und in der dunklen Tiefe zu verharren habe ich einfach keine Lust mehr. Ich will auch die wärmende Sonne spüren, näher am Ufer verweilen. Sonnenbaden da, wo sich mir die Nahrung reichlicher und abwechslungsreicher anbietet. Nähmlich in der Nähe des Ufers.
Auch will ich die glitzernden Sterne in der Nacht sehen, den Mond vorüberziehen am Firnament. Aber dazu muss ich meinen Kopf und die Augen aus dem Wasser halten können, und überhaupt, machmal habe ich einfach Lust aus dem Wasser zu springen und nach der frischen reinen Luft zu schnapppen.
Uff, aber da steht Findus. Keine fünf Längen vor mir, direkt am Ufer, das Blut gefriert mir in den Adern. Brrr, dabei ist die Sonnne schon am aufgehen, heute könnte es einen schönen, sonnigen warmen Tag werden.
Hmmm, er lässt sich nicht aus der Ruhe bringen, er konzentriert sich ganz darauf, mich mit seinen Pfoten und Zähnen zu zu fangen.
Eindrucksvoll, sein völliges Aufgehen im Augenblick.
Ja, Findus, eine Mischung aus Leichtigkeit und Konzentration, sein In-der-Gegenwart-Sein, um das ihn selbst die weisesten Yogis beneiden.
Und ich, ich armseliger Fisch, wie könnte ich mein Leben retten?
Es ist schlimm genug, wenn man den Tod kommen sieht, doch noch schlimmer ist der Tod mit Wartezeit, in der man sich noch einmal vor Augen führt, wie glücklich man gewesen ist und wie glücklich man noch hätte sein können. Und George fehlt mir auch. Eine so tiefe Traurigkeit stellt sich ein, dass kein Findus der auf einen zuschleicht und kein Wasser das sich über einem schliesst, dagegen ankam.
Nicht auszuhalten ist diese Gefühl. Die Worte Vater, Mutter, George trafen mich mit aller Wucht.
Ich gab auf.
Ich hätte aufgegeben - hätte sich in meinem Herzen nicht eine Stimme bemerkbar gemacht. Die Stimme sagte:"Ich sterbe nicht. Das lasse ich nicht zu. Ich werde diesen Apltraum überleben. So schlecht meine Karten auch sind. Bisher habe ich überlebt, das ist ein Wunder. Jetzt werde ich dafür sorgen, dass es auch bei dem Wunder bleibt. Von jetzt an wird jeder Tag ein unglaublicher Tag sein, dafür sorge ich, koste es, was es wolle. Jawohl, solange Fischgott-Meerjungfrau bei mit ist, sterbe ich nicht.
Amen. Blubb, blubb blub."
Mein Körper nahm einen grimmigen, zu allem entschlossenen Ausdruck an.
Ich sage es in aller Bescheidenheit, aber dies war der Augenblick, in dem ich begriff, welch ungeheurer Lebenswille in mir steckt. Nach meiner Erfahrung ist das einem Fisch selten wirklich bewusst. Macher von uns gibt mit einem einzigen resignierenden Seufzer das Leben auf. Andere kämpfen ein wenig, dann verlieren sie den Mut, wie George. Wieder andere - und zu denen gehöre ich - geben niemals auf. Wir kämpfen und kämpfen und kämpfen, ganz gleich welche Opfer die Schlacht auch verlangt und wie gering die Aussicht auf Sieg sein mag.
Wir kämpfen bis zum letzten. Es ist keine Frage des Muts. Es ist etwas an unserem Charakter, das uns das Aufgeben einfach unmöglich macht.
Vielleicht ist es nicht mehr als Lebenshunger mit einer grossen Portion Dummheit.
In diesem Augenlick knurrte Findus zum ersten mal - als habe er gewartet, bis ich mich zum würdigen Gegner aufgeschwungen hatte.
Es schnürte mir den Gaumen zu.
"Jetzt aber los, Fisch, schnell", hauchte ich.
Keine Sekunde war zu verlieren. Mein Verstand lief auf Hochtouren.
Ich brauche, ich brauche einen Plan, und zwar sofort.
Wahrscheinlich musste er nur sein Pfoten ausstrecken und mich mit der Kralle angeln. Ich muss etwas für mein Überleben tun. Ich brauche Deckung, und zwar sofort.
Findus knurre wieder. Aber es war ein verhaltenes Knurren, privat und ein wenig halbherzig könnte man sagen. Er leckte sich die Lippen. Er schüttelte den Kopf.
Ich verharrte regungslos an meiner Stelle. Mir wurde schwarz vor Augen, so sehr fürchtete ich mich. Ich bekam kaum noch Wasser durch die Kiemen.
Er reckte den Kopf in die Höhe und schnupperte die Luft. Er stiess ein leises drohendes Fauchen aus. Er schnüffelte nocheinmal. Langsam drehte er den Kopf. Er drehte - drehte - drehte in immer weiter, bis er mir ins Gesicht blickte.
Mein Herz setzte aus, dann schlug es in dreifachem Tempo.
"Fischgott, Vater, Mutter und George!" Liebe Güte, wie gross er ist!
Er sitzt da, als hätte er sich in Szene gesetzt, um ein spektakuläres Kunstwerk zu schaffen. Und wie spektakulär es war, was für eine Kunst! Seine Präsenz war überwältigend, und nicht minder eindrucksvoll seine geschmeidige Eleganz. Seine Muskeln waren von unglaublicher Kraft, doch trotzdem war er schmal in den Hüften, sein schimmerndes Fell wirkte schlank. Sein Körper, leutendes schwarz, war Perfektion, die makellose schwarze Brust und der Bauch, der schwarze lange Schwanz wie die Accesoires eines Massschneiders. Sein Kopf mit dem eindrucksvollen Backenbart, einem schicken Spitzbart und Schnurrhaaren, kräftig und lang. Oben sassen bewegliche Ohren, die Rundungen perfeke Bögen. Doch als der Blick aus Findus bernsteinfarbenen Augen den meinen traf, da war er intensiv und kalt und unerbitterlich, er hatte nichts Nachgiebiges, nichts Freundliches, nur eine Selbstbeherrschung stand darin, die jeden Moment zur Wut expoldieren konnte. Seine Ohren zuckten. Er hob einen Mundwinkel, dann liess er ihn wieder sinken. Der weisse Reisszahn den er präsentierte, war so lang wie meine längste Flosse.
Jede Schuppe hatte sich an mir aufgerichtet und brüllte vor Furcht. Nun war sein Blick fest auf meinen Kopf gerichtet. Es war ein solcher Schock, dass mir die Flossen einknickten. Die Ohren hatte er flach an den Kopf gelegt. Keine fünf Längen trennte ihn nun von mir. Die Strömung hatte mich in meiner Angst und Ohmacht sogar noch näher an ihn getrieben.
Kopf, Brust, Pfoten - wie entsetzlich gross!
Seine Zähne - die Kraft einer ganzen Batallion zwischen den Kiefern.
Mein letzter Augenblick war gekommen.
Ich war so gut wie tot.

Und da passierte etwas Unglaubliches...
Ich glaube, das hat mir an diesem sonnigen Morgen das Leben gerettet.
Aber das ist eine andere Geschichte.
Jedenfalls lebe ich noch, ansonsten hätte ich ja euch dies Geschichte niemals erzählen können.

Toby on Ice

Donnerstag, Dezember 23, 2004

D&K

wie beim Dessert
darfs auch mal bischen
Kitsch sein...

für alle Weihnachtsanhänger:

Play Card for Christmas

schöne verschneite Tage
wünsch ich Allen

perhaps in the next year

Dienstag, Dezember 21, 2004

Er steht nicht mehr

...im Walde,
dafür bei mir als Christbaum,
mit roten Kerzen,
er gehört einfach dazu zum Fest.
Ob ich noch eine Kugel dranhängen sollte?
Kann mich noch nicht entscheiden
Soll ich, oder schöner ohne??

Hmmm...
nicht ganz einfach...
Christbaum 2004

Sonntag, Dezember 19, 2004

Ein erstes

Schäumchen Schnee eins fuer Dich heut draussen
vor der Tür
Yuhhia yuhi eins fuer michviele Schneefloeckchen fuer alle Another Day In Paradyse
just beginn...

Freitag, Dezember 17, 2004

Fressen und...

talkcity sagte:
muss schnell nach dem reis schauen
koche mal wieder

wos gibts zum reis?

poulet in souce
(Sie wird noch zur Köchin)

sossenhuhn
geschnetzelt

(talkcity verkauft keine Babywäsche)
Macht ja auch keinen Sinn von der Logik her.

talkcity sagt:
so esse ich ein bisschen huhn
(das macht wiederum Sinn.)

Fressen und gefressen werden.
Fressen und sich vermehren..
Alles frisst und expandiert...

Genial.

Was kann hier sinnvoll sein - nur der Moment des Fressens!
Nicht die Vergangenheit.
Nicht die Zukunft.

Die Welt ein grosses Fastfood-Center, indem alles nur frisst und gefressen wird.
Die Kleinen wie die Grossen:
(kommt sowieso alles in den gleichen Magen)
Rosenkohl Creamcheese Kohlrabi Rührei Schnitzel Hühnerfrikasse Bockwurst Chiccore Milchreis Kartoffelbrei Truthahnpaste Klopse Kräuterquark Gurken Tofu Salami Schokolade Aprikosen Griesbrei Buchstabensuppe Kopfsalat Karpfen Vollkornbrot Fladen Zitronensorbet Bündnerfleisch Risotto Würstchen Jogurt Leberkäse Blumenkohl Sauerbraten Kekse NimmMich Pflaumenmus Adventskuchen Streuselkuchen Rostbratwurst Kürbiskernsuppe Biskuit Stollen Forelle Brioche Champignons Sirup Nudelsalat Baumluchen Eisbein Hüttenkäse Müesli Zwiebelsuppe Rollmops Oliven Austern Pfeffersteak Himbeermouse Tomatensalat Staubkörner Corned Beef Feldsalat Sandwich Weintrauben Blutwurst Fasanenbrust Blutorangen Pizza Datteln Elefantenohren Cordon Bleu Mayonaise Riesengarnelen Yorkshire Pudding Mushy Peas Zwiebeln Mozartkugeln Baluschimmelkäse Karotten Schokoladenpudding Maissuppe Nuts Tischbombe Senfeier Kiwi Couscous Kinderschokolade Chinakohl Nudel-Eintopf Tictac Mirin Haferplätzchen Wassermelone Sauerteigbrot Rumkugeln Marzipan Pfeffersouse Gugelhopf Frikadellen Avacado Sugus Käsefondue Crépes Kaviar Artischockenherzchen Birnenkompott Mars Bacon-Röllchen Gewürzgurken Maroni Spargelspitzen Piroggen Haferschleim Pistazieneis Mohrenkopf Schlagsahne Filinchen Nudeln Spermienzellen Erdnüsse Sashimi Tiramisu Gnocci Paella Kefir Maikäfersuppe Bohneneintopf Rösti Rosenkohl Kondensmilch Ravioli Lachsröllchen Kandiszucker Zwiebelringe Erdbeeren M&Ms Salzgurken Nimmzwei Iris Stew Feigenkaktus Parmaschinken Kutteln Ziegenkäse Äpfel Steinpilze Bananen Feigen Hot Dog Tequila Dorade Royale-Filet Studentenfutter Tilsiter Yuba Götterkacke Schwämmli Zahnpasta Selleri Wurstsalat Gaspacho Schwarzwaldtorten Croutons Schweinekoteletts Makronen Ingwerkonfitüre Con Carne Fenchel Thunfisch Kebap Bambussprossen Kartoffelsalat Suhsi Seife Schinkenspeck Krabbencocktail Almendrados Salzbrezel Zitronen Entenbraten Fruchtbombe Turteltauben Honig Bärlauch Brombeertorte Nori Bircher Müsli Flaki Weintrauben Nutella Taco Senbei Brathering Rhabarbarkuchen Süsskirschen Bratkartoffeln Aal Nektarinen Omletten Knoblauchzehen Kirschbeeren Hackbraten Speck Pinkel Labskaus Bouillon Hélene Hammelbraten Krautwickel Kirschtorte Weisswurst Salzstangen Mars Gänseleberpastete Ahornsirup Zimtstangen Babykarotten Toblerone Zuccini Servietten Cannelloni Schafskäse Mürbenteiggebäck Haferflocken Bratäpfel Radischen Ananas Birne Lychee Makkaroni Gschnetzeltes Curryhuhn Bauchspeck Schneckensalat Gyoza Eglifilet Antajitos Linsen Gänsekeule Pommes Putensaftschinken Frühlingsrolle Milka Mirabellen Cappucchino-Creme Hobelkäse Forellen Blau Dürüm Kapern Madelaine Tortellini Gulasch

Hmmm - das war gut...

Arbeit Laborare

Laborare bedeutete im Lateinischen so viel wie "Schwanken unter einer schweren Last" und meint allgemein gefasst das Leiden und die Schinderei des Sklaven.
Tatsächlich bedeutet "laborare" genau genommen "sich abmühen", "sich plagen", "sich um etwas Sorgen machen", während es "labare" ist, das "unter einer schweren Last schwanken", "dem Fallen nahe sein" bedeutet.

Das Wort "labor", von dem sich italienisch "lavoro" ableitet, liegt demnach in seiner Bedeutung sehr nahe bei "dolor" - italienisch "dolore" - und "laboriosos" (d.h. ausdauernde, aktive, entschlossene Arbeiter - die Champions des Arbeitsmarkts sozusagen) bezeichnet fast schon masochistische "Liebhaber von Schmerzen" (die philóponoi der Griechen), eine Art leidenschaftliche Büsser.
In den Komödien des Plautus wird "labor" häufig Sklaven in den Mund gelegt, wodurch gerade ein Grundzug ihrer sozialen Stellung kenntlich wird.
Darüber hinaus wird "labor" in den Georgica auch unter die Missgeschicke eingereiht, die das menschliche Leben betreffen:
"subeunt morbi tristisque senectus / et labor, et durae rapit inclementia mortis" (3, 67-68, durch Enjambement hervorgehoben) ("Nachfolgen Krankheit und trostloses Alter / und Mühsal, dahin rafft uns Mitleidlosigkeit grausamen Todes").

In der Aeneis wird "Labor" sogar personifiziert und - zusammen mit anderen - in ein unterweltliches Ungeheuer - Labos (eine archaische Form für "labor") - verwandelt.

Wir können also mit H. Altevogt (in Labor improbus. Eine Vergilstudie, Münster 1952,S.5-51) den Schluss ziehen, dass der vergilische Begriff von labor - abgesehen von sporadischen Lobpreisungen der Feldarbeit - wesentlich einer negativen Auffassung zuneigt, so sehr, dass er Konnotationen von Unterweltlich-Höllischem und deutlich Schaden Stiftendem annimmt.

Im Artikel von Woodcock (The Tyranny of the Clock, erschienen im März 1944):
"Zeit ist Geld" wurde einer der Schlüsselsätze der kapitalistischen Ideologie und der mit der Arbeitszeitkontrolle beauftragte Angestellte war der bedeutendste der neuen Funktionärstypen, die von der kapitalistischen Ordnung eingeführt wurde.

Zum Schluss ein Zeitsprung von der lateinischen Literatur zum Kino.
Im Film "Shining" (1980) von Stanley Kubrick nimmt die Hauptperson Jack Torrence (Jack Nicholson) die Stelle eines Hausmeisters in einem grossen Berghotel an - für die Wintersaison, in der das Hotel, in dem er samt Familie einzieht, geschlossen ist. Durch die Isolation wird er schliesslich verrückt und will Frau und Sohn mit einer Axt töten. Nun ist die fragliche Person aber ein Schriftsteller und verbringt in diesen Wintertagen Stunden um Stunden eingeschlossen mit seiner Schreibmaschine. Während vieler Tage stapelt sich auf seinem Schreibtisch Seite um Seite, bis wir endlich entdecken, dass er unzählige Male einzig den Satz "Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen" geschrieben hat.
In der Originalversion jedoch lautet dieser Satz ein wenig anders: "All work and no play makes Jack a dull boy", d.h. "Immer Arbeit, niemals Spiel - das macht Jack trüb und dumm".
Trüb und dumm - ein Produkt der Arbeitsmaschine, fähig Frau und Sohn mit der Hacke zu erschagen.

Donnerstag, Dezember 16, 2004

He!! Weihnachtsmann...

My Christmas wish list

Better to be early, then frantic allso: (Reihenfolge der Grösser nach geordnet, d.h. die kleinsten zuerst, usw.)

1. Notschlafstelle für Sus.... 2. Goldfisch 3. allgemeines Kopfweh-Verbot 4. 5. 6. 7. 8. 8. 8. 8. 9. 10. 11. 12.

mal darauf wart..